Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml (CSU) hat in Bayreuth an zehn Bürgerinnen und Bürger aus Oberfranken die Auszeichnung "Weißer Engel" verliehen. Mit ihr werden Menschen gewürdigt, die sich in besonderer Weise in den Bereichen Gesundheit und Pflege ehrenamtlich engagieren.
"Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, stehen als Vorbild für gelebte Mitmenschlichkeit. Sie übernehmen Verantwortung für andere und sind ein wahrer Segen für unser Land", sagte Huml bei der kleinen Feierstunde.
Das bayerische Gesundheits- und Pflegeministerium vergibt den "Weißen Engel" einmal jährlich in jedem Regierungsbezirk - diesmal in Oberfranken. Mit dem "Weißen Engel" wurden ausgezeichnet wurden aus der Stadt und dem Landkreis Bamberg:
- Norbert Dinnies aus Memmelsdorf, kümmert sich schon seit mehr als zehn Jahren in häuslicher Umgebung liebevoll und aufopfernd um seine Ehefrau Else, die seit einer Hirnblutung halbseitig gelähmt ist. Da er nicht selbst zur Verleihung nach Bayreuth kommen konnte, nahm für ihn Memmelsdorfs Dritter Bürgermeister Hans-Werner Müller die Auszeichnung entgegen)
- Margit Gamberoni aus Bamberg engagiert sich seit mehr als zehn Jahren für schwerhörige Menschen. Aus eigener Betroffenheit heraus hat sie im Jahr 2006 gemeinsam mit fünf weiteren Mitstreitern bei ihr zu Hause die Selbsthilfegruppe "OhrRing Bamberg für Schwerhörige und Cochleai-Implantat-Träger" gegründet. Ihrer Initiative ist es auch zu verdanken, dass zahlreiche öffentliche Gebäude und Einrichtungen, darunter das Rathaus und das E.T.A.-Hoffmann-Theater, mit induktiven Höranlagen ausgestattet sind.
- Erika Losgar aus Stegaurach hat sich jahrelang ehrenamtlich auf der Palliativstation im Hospizhaus in Bamberg engagiert. Tage- und nächtelang hat sie schwerstkranken und sterbenden Menschen zur Seite gestanden. Daneben war sie auch in der Öffentlichkeitsarbeit des Hospizvereins Bamberg engagiert und hat den Verein durch zahlreiche Aktionen bekannt gemacht.
- Margarete Monika Rattel ist seit zehn Jahren im Besuchsdienst des Deutschen Sozialwerks Bamberg aktiv eingebunden. Seither hat sie in die Betreuung betagter Mitbürgerinnen und Mitbürger sehr viel Zeit und Kraft investiert. Die Bewohnerinnen und Bewohner zahlreicher Bamberger Altenheime schätzen an ihr besonders ihre liebevolle und wertschätzende Art des Umgangs, hieß es in der Laudatio. red