Kommunalpolitische Themen und der Blick auf die Kommunalwahl 2020 standen im Mittelpunkt der Jahresversammlung des CSU-Ortsverbandes Oberschwappach. Dabei wurde der Vorsitzende Florian Bieselt einmütig in seinem Amt bestätigt. Seine Stellvertreter wurden Philipp Schierling und Günter Englert.

Der CSU Oberschwappach gehören 25 Mitglieder an. Allerdings müsse man feststellen, dass das Durchschnittsalter bei 61 Jahren liege und die meisten Mitglieder schon 30 Jahre bei der CSU seien, erläuterte der Vorsitzende. Es müsse deswegen dringend eine Verjüngung stattfinden und hier müsse man sich für die Zukunft Strategien überlegen. Bieselt hat Hoffnung, wie er sagte, dass sich durch die bevorstehende Kommunalwahl daran etwas ändere und die Partei mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen könne.

Die CSU-Ortsverbände im Gemeindebereich von Knetzgau haben eine Kerngruppe als Wahlkampfgremium ins Leben gerufen, die Veranstaltungen und die Vorbereitung der Wahlen organisieren soll. Es geht vor allem darum, geeignete Kandidaten für den Gemeinderat zu gewinnen. Hier sei man schon in ersten Vorplanungen, berichtete Bieselt.

Blick in die Orte

Gemeinderat Philipp Schierling zog eine Bilanz zur Gemeindepolitik in einigen Ortsteilen. In Unterschwappach laufe das Baugebiet und die Straßennamen seien durch. In Wohnau scheine die Welt in Ordnung, aber in Oberschwappach sei der letzte Bauplatz weggegangen und eine weitere Ausweisung vorgesehen. Das in Knetzgau geplante "Main-Informations-Zentrum" gehe anscheinend seinen Weg.

Ein Diskussionspunkt war die Verkehrsberuhigung für die Scherenberg-Straße in Oberschwappach. Einige Teilnehmer beklagten ferner, dass man nicht mehr zum Aussichtspunkt Zabelstein fahren könne. Außerdem sei der Aussichtsturm schon längere Zeit gesperrt und es passiere nichts. Dies habe auch negative Auswirkungen für den Zabelstein-Wirt durch fehlende Besucher. "Wenn nichts passiert, muss ich zumachen", habe er die Situation beschrieben. Inzwischen ist bekannt, dass ein neuer Turm errichtet werden soll. Die Frage sei allerdings, wann das umgesetzt werde, hieß es. gg