Am Vorabend der eigentlich stillen und Heiligen Nacht ging es in einigen Haushalten gar nicht so friedlich zu, schreibt die Polizeiinspektion Coburg in ihrem Pressebericht. So ging es in Meeder hoch her. Dort schubste ein 84-Jähriger seine zwei Jahre jüngere Ehefrau von hinten, so dass diese zu Boden fiel. Eine Hausmitbewohnerin hörte in ihrer Wohnung die Hilferufe der Gestürzten und informierte die Polizei. Zwischenzeitlich traf auch die verständigte Tochter ein. Ein Krankenfahrzeug brachte die 82-Jährige zur Behandlung ins Klinikum Coburg. Die Tochter der beiden blieb derweil in der Wohnung und kümmert sich jetzt um den betagten Vater. Der Grund für den Angriff auf seine Ehefrau ist derzeit noch unklar.

Im Coburger Stadtteil Wüstenahorn gingen jüngere Menschen aufeinander los. Der Grund für den schiefen Haussegen war wohl im Alkoholmissbrauch zu suchen. Die Polizei musste dort gegen 23 Uhr anrücken, weil ein Streit zwischen Lebensgefährten eskaliert war. Beide Kontrahenten waren leicht verletzt, lehnten aber eine ärztliche Behandlung ab. Sowohl die 43-Jährige als auch ihr 34-jähriger Partner hatten kein Interesse an einer Strafverfolgung. Da der 34-Jährige, der über zwei Promille intus hatte, nicht zu beruhigen war, musste er zur Unterbindung weiterer Straftaten die Nacht in einer Polizeizelle verbringen. In den Kellerräumen des Polizeigebäudes konnte er sich so in aller Stille auf die Heilige Nacht vorbereiten. red