Rentweinsdorf — Das weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannte Ehepaar Rudolf und Emmi Hildebrand feierte diamantene Hochzeit. Beide sind trotz ihrer schwerwiegenden Krankheiten voller Zuversicht.
Rudolf Hildebrand wurde am 4. Mai 1932 als Sohn von Schreinermeister Heinrich Hildebrand und seiner Ehefrau Ida in Rentweinsdorf geboren. Nach seiner Prüfung zum Schreinermeister übernahm er den elterlichen Betrieb und führte ihn bis zur Übernahme durch Sohn Harald.
Emmi Hildebrand wurde am 29. Juli 1932 in Lind als Kind der Eheleute Fritz und Emilie Elflein geboren. Als Tochter des seinerzeitigen Bürgermeisters der Gemeinde Losbergsgereuth, Fritz Elflein, versah sie viele Jahre lang die anfallenden Schreibarbeiten. Heute lebt die erblindete Jubilarin noch in ihrer Wohnung im Haus des Sohnes in der Hauptstraße und wird von ihrer Enkelin Susanne Hildebrand umsorgt.
Am 8. Januar 1955 traten Rudolf und Emmi Hildebrand vor den Traualtar der Rentweinsdorfer Dreieinigkeitskirche und wurden von Pfarrer Kurt Laacke getraut. Neben Sohn Harald ging aus der Ehe noch Tochter Elke hervor. Im Pflegeheim in Kutzenberg, wo sich der Jubilar seit etwa zwei Jahren befindet, trafen sich Verwandte und Freunde zu einer Kaffeetafel.
Für die Gemeinde würdigte Bürgermeister Willi Sendelbeck die Verdienste von Rudolf Hildebrand und dessen Engagement in zahlreichen Vereinen. Beim Fußballclub und beim Gesangverein ist er Ehrenmitglied. Für letzteren gratulierte die Vorsitzende Ilse Hager. sch