Waidach — Der Waidacher Alfred Eckert ist in Pottenstein und Umgebung ein bekannter Mann, war er doch 24 Jahre lang Pottensteiner Stadtrat und davor eine Periode Gemeinderat der früheren Gemeinde Regenthal. Nun konnte Alfred Eckert zusammen mit seiner Frau Gerda seine Goldene Hochzeit feiern, zu der neben seiner Tochter, seinen zwei Söhnen und vier Enkelkindern auch zweiter Bürgermeister Rainer Brendel für die Stadt Pottenstein gratulierte. Gerda Eckert, eine geborene Brumma, stammt aus dem Sudetenland und kam einst als Heimatvertriebene nach Kühlenfels. Im Gasthaus zum Klumpertal lernte sie dann den leidenschaftlichen Schafkopfspieler Alfred Eckert kennen, weil sie mit den Wirtstöchtern befreundet war. Alfred Eckert entschied sich schließlich nicht für das Kartenspiel, sondern für seine Gerda. Geheiratet haben sie dann auch in Kühlenfels. Getraut wurden sie in der Schlosskirche vom damaligen Kirchenbirkiger Pfarrer Johann Neuner und standesamtlich vom einstigen Kühlenfelser Bürgermeister Johann Hofmann. Gerda Eckert arbeite in den Lederfabriken in Pottenstein und Kühlenfels bis sie ihr erstes Kind bekam und dann Hausfrau wurde. Ihr Mann Alfred erlernte bei der Firma Baier und Köppel den Beruf eines Werkzeugmachers und stieg in dieser Firma schließlich zum Werksleiter des Zeigwerkes in Wannberg auf. Beide sind Mitglied im Schützenverein Waidach und Alfred Eckert ist Gründungsmitglied des SC Kühlenfels und förderndes Mitglied der Ortsfeuerwehr Waidach. Heute genießen beide ihren Ruhestand, fahren gerne bei den Ausflügen der Pottensteiner Senioren mit und Gerda Eckerts Hobby ist der Garten und das Steckenpferd ihres Mannes das Holzmachen im Wald. TW