Eine Niederlage und einen Sieg gab es am Wochenende für die Bayreuth Tigers in der DEL2. Am Freitag gehen die Bayreuther gegen die Wölfe aus Freiburg unter, am Sonntag gelingt in Heilbronn die Revanche.

DEL2

Bayreuth Tigers -

EHC Freiburg 3:6

(2:1, 1:1, 0:4) Mit einer im Vergleich zum Heilbronn-Spiel (5:8) deutlich verbesserten Körpersprache gingen die Tigers in das Heimspiel gegen die Breisgauer. Sofort gingen die Angriffe auf das Tor der Gäste. Järveläinen, Lillich und Karlsson mit ersten Gelegenheiten in den Anfangsminuten. Ein erstes Powerplay blieb, trotz guter Möglichkeiten von Järveläinen und Gron, aber ungenutzt.

Die nächste Überzahl der Bayreuther war schließlich von Erfolg gekrönt, als Rajala Davidek einsetzte und dieser zur Führung einschob. Järveläinen setzte kurz darauf einen drauf, als er aus der Halbdistanz abzog, Meisner keine Chance ließ und auf 2:0 stellte. Es dauerte bis zur 11. Minute, bis Freiburg zu seiner ersten Chance kam. Aber Tigers-Goalie Wölfl war zur Stelle. Nach einer Strafzeit gegen Bayreuths Lillich war es aber passiert: Freiburgs Billich kam im Slot zum Abschluss und markierte den Anschlusstreffer.

Die aus Tigers-Sicht kleinlich pfeifenden Schiedsrichter schickten im ersten Abschnitt Gron und Karlsson ebenfalls noch zum Abkühlen. Die Unterzahlsituation verteidigten die Hausherren gut und hätten sogar erhöhen können. Doch bei einem Konter ließen die Bayreuther das mögliche 3:1 liegen.

Wölfe nutzen Überzahl

Auch im Mittelabschnitt saß die Pfeife des Schiedsrichter-Gespannes locker, so dass beide Teams genug Zeit hatten, ihre Special-Teams aufs Eis zu schicken. Zunächst hatten die Freiburger mehr Mann auf dem Feld - und das nutzten die Wölfe durch Saakyan zum Ausgleich. Ebenfalls in nummerischer Überzahl schlugen die Tigers zwei Minuten später, als George für Freiburg auf die Strafbank wanderte, zurück. Schumacher fälschte einen Schuss von Järveläinen entscheidend ab, was die erneute Führung bedeutete. Das über weite Strecken ausgeglichene Drittel endete leistungsgerecht 1:1-Unentschieden.

Vier Gegentore in fünf Minuten

Was sich aber im dritten Drittel abspielte, war schwer zu beschreiben. In knapp fünf Minuten erzielten die Gäste vier Tore - drei davon in Überzahl. Damit entschieden die Wölfe frühzeitig die Begegnung. Zwar gaben die Tigers nicht auf, zu zwingenden Möglichkeiten kamen die Bayreuther aber nicht mehr. Routiniert spielten die Freiburger das Spiel zu Ende und nahmen drei Punkte mit in den Breisgau.

"Bei Fünf gegen Fünf waren wir sehr diszipliniert und haben nicht viel zugelassen. Wenn man dann aber acht Strafen bekommt, davon einige Offensivfouls, kann man kein Spiel gewinnen. Freiburg hat die Tore in Überzahl gut herausgespielt. Wir waren so dämlich, solche Strafen zu nehmen - dann darf man auch nicht schockiert sein, wenn der Gegner das Spiel macht", fand Tigers-Coach Petri Kujala nach der Niederlage gegen den Tabellenvierten klare Worte. av Tore: 1:0 Davidek (5., 5 gegen 4), 2:0 Järveläinen (8.), 2:1 Billich (14., 5 gegen 4), 2:2 Saakyan (31., 5 gegen 4), 3:2 Schumacher (33., 5 gegen 4), 3:3 George (42., 5 gegen 4), 3:4 Alleen (43., 5 gegen 4), 3:5 George (45.), 3:6 Allen (47., 5 gegen 4) / Strafminuten: 16/8

Heilbronner Falken -

Bayreuth Tigers 4:7

(1:2, 3:2, 0:3) Sechs Tage nach der bitteren Niederlage bei den Falken ist den Tigers die Revanche geglückt. Ein ausführlicher Bericht folgt am Dienstag. red Tore: 0:1 Järveläinen (4.), 0:2 Bindels (11.), 1:2 Koch (18.), 1:3 Davidek (21.), 2:3 Götz (29.), 3:3 Wruck (33., 5 gegen 4), 3:4 Davidek (34.), 4:4 Kirsch (40.), 4:5 Gron (49.), 4:6 Meisinger (49.), 4:7 Gron (59., Empty-Net-Goal) / Strafminuten: 4/20