Ein Wiederhören mit Sergey Malov gibt es gleich bei drei Konzerten im Landestheater Coburg. Zwei Jahre nach seinem ersten Gastspiel an gleicher Stelle mit Werken von Antonio Vivaldi und Antonio Caldara wird Malov diesmal Werke der Klassik und ein Werk von Igor Strawinsky interpretieren.

Den Auftakt macht am Samstag das Concertino. Im Rahmen dieser Konzert-Matinee (Beginn: 11 Uhr) wird Sergey Malov als Solist und Dirigent in Personalunion zu erleben sein. Dabei interpretiert er Wolfgang Amadeus Mozarts Violinkonzert D-Dur als Solist und Dirigent sowie als Dirigent die Sinfonie Nr. 45 fis-Moll von Joseph Haydn ("Abschiedssinfonie").

Beim Sinfoniekonzert am Sonntag (16. Dezember, 18 Uhr) sowie bei der Wiederholung am Montag (17. Dezember, 20 Uhr) erklingen außerdem noch das Cellokonzert C-Dur von Joseph Haydn und die "Danses Concertantes" von Igor Strawinsky.

Zahlreiche Preise gewonnen

Das Cellokonzert Haydns interpretiert Malov auf dem Violoncello da spalla. Dieses Instrument wird auf der Schulter gespielt und besitzt eine fünfte Saite, die eine Quinte höher klingt als die höchste Cellosaite.

Der aus St. Petersburg stammende Geiger Sergey Malov spielt gleichermaßen Violine, Viola, Barockvioline und Violoncello da spalla. Er gewann zahlreiche Preise und spielte mit zahlreichen namhaften Orchestern wie dem BBC London Orchestra, dem London Philharmonic Orchestra, dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks oder dem Tokyo Philharmonic Orchestra. 2017 wurde Sergey Malov als Professor für Violine an die Musikhochschule Zürich berufen. red