Sie sind in Sekundenbruchteilen geschossen und erinnern an schöne Momente oder beweisen Dinge, die wirklich passiert sind: Fotos. Aber was, wenn sie nicht die ganze Wahrheit zeigen oder gar flunkern? Der Workshop "Wenn Bilder lügen" zeigt, wie Bildprogramme kleine Störenfriede entfernen oder ganze Hintergründe verändern können - und eine Stadt so plötzlich zum Mars wird.

Der Kurs ist Teil des Ferienprogramms "Mädchen und Technik" (Mut), das die Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik der Universität Bamberg am 29. und 30. Oktober auf dem Erba-Campus, An der Weberei 5, veranstaltet. Dort können Schülerinnen aller Schularten von 10 bis 14 Jahren und von 9 bis 16 Uhr in zahlreichen Workshops programmieren, experimentieren und ihre Begeisterung für Informatik entdecken.

An insgesamt zwei Tagen lernen die Mädchen in den Kursen "Spielend programmieren", "Scratch Dir Deine eigene Welt" oder im "Python-Programmierworkshop", wie 2D-Spiele und virtuelle Welten entstehen. Wer handwerklich kreativ werden möchte, kann im Kurs "Crazy Robots" einen Roboter bauen oder im "Lötworkshop" einem elektronischen Käfer Leben einhauchen. Der Kurs "Eyetracking" lehrt außerdem in kleinen Experimenten, auf was Menschen ihr Augenmerk legen, wenn sie Filme schauen - und was das über sie verrät.

Am Dienstag, 30. Oktober, ab 16.15 Uhr rundet eine öffentliche Abschlussbesprechung das Programm ab. Dort stellen die Teilnehmerinnen ihren Eltern, Geschwistern, Freunden und interessierten Gästen vor, was sie während des Ferienprogramms geschaffen und gelernt haben.

Schülerinnen können sich ab sofort unter nachwuchs.wiai.uni-bamberg.de/mut anmelden. Auf dieser Seite finden sich auch weitere Informationen zum Programm. Die Teilnahme kostet pro Workshop fünf Euro, die Vergabe der Plätze erfolgt nach Eingang der Anmeldung. red