Kulmbach/Arnstein — Verletzt sich ein Schüler während des Schulalltags oder treten plötz liche Beschwerden auf, so ist es wichtig, dass sofort verlässliche und korrekte Erste Hilfe geleistet wird. Dass der Schulsanitätsdienst der Carl-von-Linde Realschule in Kulmbach das entsprechende Wissen und Können besitzt und dies in Notfallsituationen auch sicher und zuverlässig anwenden kann, wurde ihm wieder einmal bescheinigt.
Nachdem die Schulsanitäter in den letzten Jahren bereits auf Bezirksebene dreimal hintereinander ganz oben standen, stellten sie ihre Qualitäten auch beim Landeswettbewerb der Schul sanitätsdienste der bayerischen Realschulen unter Beweis. 14 Realschulen - je zwei aus jedem Regierungsbezirk - trafen sich im unterfränkischen Arnstein. Die Kulmbacher Schüler Selina Biedermann, Lea Versch, Agnes Schmitt, Nicolas Blum und Thomas Blätterlein belegten in der Endabrechnung den herausragenden 2. Platz. Sie mussten sich lediglich der oberbayerischen Realschule Gauting geschlagen geben.

Defibrillator und Wiederbelebung

Geprüft wurden Aufgaben in Theorie und Praxis. Die Schulsanitäter demonstrierten Formen der Wundversorgung, Herz-Lungen-Wiederbelebung, Handhabung des Defibrillators, Erste Hilfe bei Stromunfällen und den Transport eines Verletzten mit einer Trage durch einen Hindernisparcours. In den Theoriebögen warteten knifflige Fragen, und in einem Video sollten Fehler gefunden werden.
Über die hervorragende Platzierung freuten sich nicht nur die Schüler, sondern auch ihr betreuender Lehrer Josef Pensler. Ein besonderer Dank geht an das Bayerische Rote Kreuz in Kulmbach, das der Realschule für die Fahrt einen Kleinbus zu Verfügung stellte. red