Mit einer verbesserten Altherren-Mannschaft war die Reserve der Buckenhofener Bezirksoberliga-Handballer beim verlustpunktfreien Meister der Bezirksliga zum Saisonabschluss chancenlos. Mit ähnlichen Personalproblemen hatte der HC Forchheim II in Berching zu kämpfen.

TSV Winkelhaid -
SV Buckenhofen II 43:15

Nur wegen der Verstärkung durch die beiden Linkshänder Rosbigalle und Uttenreuther aus der Altherren-Mannschaft, konnte der SVB auf Auswechselspieler zurückgreifen. Auch die die ersten Sieben mit Rückkehrer Förtsch im Tor, Brütting am Kreis oder Gumbmann im linken Rückraum entsprachen nicht dem gewohnten Bild. Der Ligaprimus überrannte die Gäste mit schnellem Handball und stellte Förtsch vor aussichtslose Situationen. Der war im ersten Durchgang trotz einer gut einjährigen Handballpause Buckenhofens Bester, weil er einige Angriffe des TSV entschärfte.
Nach dem 14:2 trafen die Buckis durch eine feine Einzelleistung von Uttenreuther und bis zur Pause gelang nur ein weiterer Rosbigalle-Treffer, weil der gute Winkelhaider Schlussmann die wenigen SVB-Gelegenheiten zunichte machte. In der zweiten Halbzeit brachte Winkelhaid die zweite Garde. Buckenhofen eröffnete zwar das Torewerfen durch Brütting, kassierte aber weitere zehn Tore, ehe Albert, Unterburger und Kraus das Ergebnis etwas ansehnlicher gestalteten. jg
SVB: Förtsch - Albert (3/2), Bäthge, Michael Brütting (3), Gumbmann (1), Kraus (3), Rosbigalle (2), Unterburger (2), Uttenreuther (1)

TSV Berching -
HC Forchheim II 33:23

Trotz Minimalbesetzung und fehlendem Torwart verkaufte sich die Zweite nicht schlecht. Während sich der Bundesliga-Aufsteiger HC Erlangen auch dank einiger Forchheimer Reserve-Spieler gegen Kiel über eine ausverkaufte Halle freute, hatte Gäste-Trainer Gieck Mühe, sieben Handballer aufs Feld zu bringen. Verletzungen und private Verpflichtungen hatten die Personaldecke ausgedünnt. Letztlich fanden sich sieben wackere Recken, die sich der Herausforderung stellten.
In Ermangelung eines Torhüters stellte sich Nicolas Neumann zwischen die Pfosten und rückte im Angriff mit nach vorne. Durch die so geschaffene Überzahl und aufbauend auf eine sehr überzeugende Abwehrarbeit gelang es den Forchheimern, die Begegnung über weite Teile der ersten Halbzeit ausgeglichen zu gestalten. Bis zum Pausenpfiff musste Neumann lediglich zwölf Mal hinter sich greifen. Zwei Würfe des TSV auf das vermeintlich leere Tor landeten an der Hallendecke oder wurden von ihm entschärft.
Zur zweiten Halbzeit fanden sich drei weitere Spieler des HC ein, die ihren Teamkollegen direkt von den Zuschauertribünen des HC Erlangen zu Hilfe kamen. Auch diese Verstärkung reichte aber nicht aus, das Spiel noch zu drehen. Die Forchheimer verließen die Halle aber erhobenen Hauptes und beenden die Saison auf Rang 7. me
HC: Neumann (1), St. Sauer, C. Erlwein (1), Didlap, M. Erlwein, Thomsen (5), Endrizzi (10/3), Ladwig (3/1), St. Bauer (3), Geilje Van Derslangje