Dank eines aufmerksamen Zeugen wurde am Dienstag die Weiterfahrt eines stark angetrunkenen Lkw-Fahrers auf der A 3 verhindert. Wie die Ermittlungen der Polizei ergaben, war der an diesem Tag 38 Jahre alt gewordene Lkw-Fahrer mit seinem Schwertransport auf dem Weg von München nach Aachen. Geladen hatte er Stahlelemente für Brücken. Um 16 Uhr fuhr er in die Rastanlage Steigerwald-Nord ein und parkte zunächst im Bereich der Tank-stelle. Dort brachte er seine vorgeschriebene Ruhezeit ein. Nachdem er auf der Toilette war, kam er wieder zu seinem Sattelzug. Er stieg ein und fuhr zum Restaurant auf der Rastanlage weiter. Schon beim Einsteigen fiel einem Zeugen der unsichere Gang auf und die Polizei wurde verständigt.

2,62 Promille Alkohol im Blut

Bei der durchgeführten Kontrolle konnte sich der 38-Jährige kaum auf den eigenen Beinen halten, berichtet die Polizei. Er schwankte stark. Um nicht umzufallen, hielt er sich an seinem Lkw fest. Im Führerhaus wurden noch zehn Dosen Bier gefunden. Ein Alkoholtest ergab 2,62 Promille. Folge war eine Blutentnahme, die sofortige Sicherstellung des Führerscheins und Einleitung eines Strafverfahrens wegen Trunkenheit im Verkehr. pol