"Kultur unterm Dach" im Sonderveranstaltungsraum der Museen im Mönchshof: Dort spielte am Sonntagabend die Band "Servus Austria" querfeldein alles nur aus Österreich. Austro-Pop. Zu hören waren Stücke von "Einzelkämpfern" wie Rainhard Fendrich, Wolfgang Ambros, Georg Danzer, Peter Cornelius, die Welthits von Falco und Udo
Jürgens, aber auch legendäre Bandtitel von STS (Steinbäcker, Timischl, Schiffkowitz) einer dreiköpfigen Pop-Rock-Band ab den 1970er Jahren, und von der Ersten Allgemeinen Verunsicherung.


Musik zum Mitmachen

Wie schon in der Spielbank in Bad Steben vor zwei Wochen hatten die sechs Oberfranken von Servus Austria auch im Mönchshof ein volles Haus. Es gab vor allem Musik zum Mitmachen, worum sich das Publikum nicht lange bitten ließ, mitsang und kleine Leuchtstäbe schwenkte.
Aber auch Musik zum Zuhören wie Georg Danzers "Der alte Wessely" in dem Danzer gegen Neo- und Altnazis schimpft, stand auf dem Programm. Oder versteckt kritische Songs wie der "Tango Korrupti" von Rainhard Fendrich.
"Servus Austria", das sind Oberfranken, die sich der Popmusik aus dem Nachbarland verschrieben haben: Marcel Weinkauf (Piano), Walter Schönheiter (Bass), "Vinnie" Winfried Müller (Gitarre), Drummer Dieter Margowski,
"Franky" Frank Hofmann (Gitarre) und Holger Höhn (Keyboard). Dazu Solo- bis sechstimmiger Gesang.
Vielleicht hätte die Technik den Sound im dafür relativ kleinen Raum etwas weniger aufdrehen und die einzelner Musiker differenzierter aussteuern können. Ein vergnüglicher Abend war es allemal, bei dem es sich das Publikum gut gehen ließ.