Um einem anderen Fahrzeug das Einfahren auf die Hauptfahrbahn der A 73 in Richtung Bamberg zu ermöglichen, wechselte am Mittwochvormittag der 48-jährige Fahrer eines Lkws mit Anhänger an der Anschlussstelle Forchheim-Süd auf den linken Fahrstreifen. Der dort mit hoher Geschwindigkeit herannahende 23-jährige Fahrer eines Opel fuhr trotz Vollbremsung noch mit großer Wucht in das Heck des Lkw-Anhängers und blieb massiv beschädigt auf dem linken Fahrstreifen liegen.

Der Lkw-Fahrer bemerkte zwar eine Erschütterung an seinem Gespann, dachte jedoch an einen Reifenplatzer und fuhr bis zum Parkplatz Regnitztal weiter, wo er den erheblichen Schaden an seinem Anhänger realisierte.

Der Opel musste durch einen Abschleppdienst abtransportiert werden. Die Schadenshöhe wird auf rund 15 000 Euro geschätzt. An der aufgebauten Absicherung der Unfallstelle kam einige Zeit später der 22-jährige Fahrer eines Kleintransporters alleinbeteiligt aus Unaufmerksamkeit und wegen nicht angepasster Geschwindigkeit mit seinem Fahrzeug ins Schlittern und prallte in die Außenschutzplanke. Hier entstand ein Sachschaden von rund 6000 Euro. pol