In einer neuen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung hat die Bayerische Staatsregierung am 30. Oktober mit Wirkung ab 2. November alle Veranstaltungen bis einschließlich 30. November untersagt. Dies betrifft auch die Gedenkveranstaltungen zum Volkstrauertag in Herzogenaurach und in den Ortsteilen Hammerbach, Haundorf, Hauptendorf, Niederndorf und Zweifelsheim.

Alle Glocken läuten

Die Stadt Herzogenaurach unterstützt die in der Verordnung bekannt gemachten Maßnahmen zur Reduzierung der Kontaktmöglichkeiten und hat deshalb darauf verzichtet, eine Ausnahmegenehmigung zu erwirken, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung. Stattdessen werden die Bürgermeister der Stadt Herzogenaurach zusammen mit den Geistlichen der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden der Gefallenen gedenken und stellvertretend für die Bevölkerung an den Gedenksteinen bzw. Erinnerungstafeln am Wochenende 14. und 15. November sowie am Sonntag, 22. November, Kränze niederlegen. Um an die Opfer der Kriege zu erinnern, werden am Sonntag, 15. November, in allen Kirchen um 10.30 Uhr gemeinsam die Glocken läuten.

Die Stadt Herzogenaurach bedauert die Absage der Gedenkveranstaltungen sehr, teilt die Verwaltung mit, ist aber der festen Überzeugung, damit eine verantwortungsvolle Entscheidung getroffen zu haben, die dem Schutz der Bevölkerung vor der Corona-Pandemie dient und das sinnvolle "Gebot der Stunde" in der gegenwärtigen Ausnahmesituation ist. red