"Wir lassen uns nicht klein kriegen" - so lautet der allgemeine Tenor unter den Mitgliedern des Volkschores Herzogenaurach. Schon im Frühling zählten sie zu den ersten, die per Zoom-Meeting probten. Das erklärte Ziel war das Sommerkonzert.

Als auch dieses Corona-bedingt abgesagt werden musste, hatte Chorleiterin Cornelia Schmid erneut eine Idee, um ihre Sängerinnen und Sänger zu motivieren, und zwar mit einem eigenen Split-Screen-Video. Der passende Song war schnell gefunden. "Lieder kennen keine Grenzen, sie sind frei" von Marla Saris, arrangiert von Thilo Zetzmann.

Für das kleine Filmchen sichtete Cornelia Schmid zunächst unzählige Mitschnitte der Zoom-Proben und zusätzliche Live-Aufnahmen von einzelnen Mitgliedern, die online nicht dabei sein konnten. Daraus entstand mit viel "Geduld und Spucke" ein Gute-Laune-Video, das derzeit auf der Homepage des Chores unter www.volkschor-herzogenaurach.de und in den sozialen Medien zu sehen und zu hören ist.

Damit kann der Chor zwar musikalische Grüße an sein Publikum schicken, aber die nötigen Einnahmen aus den sonst üblichen Auftritten bleiben natürlich aus. Um trotzdem finanziell nicht ganz auf dem Trockenen zu sitzen, nimmt der Chor, ebenso wie viele andere Vereine im Landkreis, an der "Weihnachtsspenderei" der Sparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach teil. Alle Spenden, die jetzt noch bis zum Montag, 24. November, um 23.59 Uhr über den entsprechenden Link auf dem Spendenportal eingehen, werden dabei von dem Geldinstitut bezuschusst. Und dann gibt es noch Geld für die originellsten Spenden-Aufrufe. Hierbei hat sich beim Volkschor "Elfriede" alias Marla Saris mächtig ins Zeug gelegt. Ob ausgerechnet ein Nordlicht prämiert wird? red