So viele Besucher hatte die Petrikirche schon lange nicht mehr gesehen! Volker Heißmann, über Franken hinaus bekannt als "Mariechen" im Komikerduett mit "Waltraud" (Martin Rassau), trat dort auf.

Durch den Hintereingang kommend schritt er durch die Menge, das Kirchenlied "Kumbaya my Lord" wie einen "Introitus" anstimmend, und bewies mit seiner sonoren, ausgebildeten Stimme: Der Mann kann ja auch singen!

Immer wieder gibt er in dem über 90 Minuten dauernden Programm kirchliche Lieder und weltliche Hits zum Besten. Heißmann nimmt sein Publikum mit auf den Weg durch sein Leben.

Dabei erzählt er, wie es ihn schon als Dreijährigen in die Kirche gezogen hatte, wie er beim Krippenspiel bald die dienstälteste Maria war. Und da war es natürlich zur späteren Rolle des "Mariechens" nicht weit. Er erzählt von seiner Jugend in kirchlichen Chören und über seine erste Liebe, mit der er einmal nach einer Turmbesichtigung in der Kirche vom Pfarrer erwischt wurde.

Er arbeitet als Hotelportier. Dabei hat er auch Harald Juhnke die Koffer aufs Zimmer getragen. Inge Aures begrüßte er im Publikum persönlich, nachdem sich beide seit Mitte der 90er Jahre kennen.

Der gebürtige Fürther Heißmann arbeitet tatkräftig im Kirchenvorstand mit. Eines seiner Credos: "In der Kirche darf man auch lachen." Organisiert worden war der Auftritt von seinem langjährigen Freund, Oberkirchenrat i.R. Detlef Bierbaum, der in Kulmbach wohnt. red