Das Mobilfunkunternehmen Vodafone hat laut Pressemitteilung seine ersten drei 5G-Mobilfunkstationen im Kreis Forchheim in Betrieb genommen und damit das 5G-Ausbauprogramm gestartet.

Die neuen Stationen mit 5G-Antennen in Forchheim, Leutenbach und Eggolsheim versorgen erste Bewohner der Orte mit der mobilen Breitbandtechnologie 5G. Mittelfristiges Ziel des neuen Infrastrukturprogrammes sei es, möglichst die gesamte Bevölkerung in der Region an das 5G-Netz anzuschließen - so wie es bei der Mobilfunkversorgung bereits heute nahezu der Fall sei. Parallel zum Aufbau des 5G-Netzes baut Vodafone auch sein LTE-Netz (4G) in der Region aus.

Beim Projekt "5G für den Kreis Forchheim" wird Vodafone zunächst die bereits vorhandene Infrastruktur weitgehend mitnutzen und seine 5G-Antennen - wo es möglich ist - zunächst an den 34 Mobilfunkstandorten im Landkreis anbringen - zum Beispiel an Masten, Aussichtstürmen, Kirchtürmen sowie auf den Dächern von öffentlichen Gebäuden (wie Rathäusern und Verwaltungssitzen) sowie Wohngebäuden.

Damit sei 5G im Umfeld der Stationen bei der Internetversorgung eine Alternative zu langsamen DSL-Leitungen. 5G könne darüber hinaus eine "Netzrevolution" werden, die für zahlreiche Branchen und Industrien neue Produkte mit sich bringe.

Ausbau an sechs Standorten

Parallel zum Aufbau des 5G-Netzes baut Vodafone auch das LTE-Netz im Kreis Forchheim aus. Aktuell sind 99,5 Prozent der Bevölkerung im Landkreis an das Mobilfunknetz sowie ebenfalls 95 Prozent der Bewohner an das LTE-Netz von Vodafone angeschlossen. Bis Mitte 2021 will Vodafone im Kreis Forchheim noch neun weitere LTE-Bauprojekte realisieren. Dabei wird an sechs bestehenden Mobilfunkstationen in Eggolsheim, Egloffstein, Kunreuth, Weilersbach, Pinzberg und Hetzles erstmals LTE-Technologie installiert. Zudem werden an zwei vorhandenen LTE-Standorten zusätzliche LTE-Antennen angebracht: Dies geschieht in Forchheim und Pinzberg. Außerdem ist ein LTE-Neubaustandort in Gräfenberg geplant. Ziel dieser neun Bauprojekte sei es, LTE-Funklöcher zu schließen sowie die Geschwindigkeiten und Kapazitäten im Versorgungsgebiet dieser Stationen zu erhöhen. red