Der erste Ausbildungsjahrgang der Bayerischen Staatsforsten (BaySF) im Forstbetrieb Rothenkirchen hat erfolgreich seine Prüfung abgelegt. Jetzt gibt es vier neue Forstwirte in der Region. Und der Nachwuchs wartet schon.

Im Jahr 2017 erhielt der Frankenwald die Auszeichnung "Waldgebiet des Jahres". Neben der Einzigartigkeit der Waldregion wurde der Titel auch für die enge Verbindung der örtlichen Bevölkerung mit ihrem Wald vergeben. Der Forstbetrieb Rothenkirchen nahm im selben Jahr die Ausbildung von Forstwirten auf mit dem Ziel, auch für den Bereich der Forstbetriebe Coburg und Nordhalben diesem Berufsstand qualifizierten Nachwuchs für die kommenden Jahrzehnte zu sichern. Dass in den Landkreisen Coburg, Lichtenfels, Kronach und Hof dafür dringender Bedarf besteht, haben die vergangenen drei Hitzesommer mit ihren Folgen für den Wald deutlich gezeigt.

Nach drei Jahren Lehrzeit im Staatswald haben jetzt die frischgebackenen Forstwirte ihre Ausbildung abgeschlossen und verstärken im gesamten Bereich die Arbeit für den Wald: Paul Schröder aus Lautertal wird überwiegend im Staatswald des Forstbetriebes Coburg tätig sein, Randy Geyer aus Küps im Forstbetrieb Rothenkirchen und Julian Schubert aus Marktrodach im Forstbetrieb Nordhalben. Max Mantel aus Zettlitz wechselt von den Bayerischen Staatsforsten zur Stadt Burgkunstadt, wo er sich um die städtischen Waldungen kümmert. Die Aussicht auf eine heimatnahe berufliche Tätigkeit und die Aussicht, an der Zukunft des heimischen Waldes mitarbeiten zu können, hält die Anzahl der Bewerbungen aus der Region um einen Ausbildungsplatz in Rothenkirchen konstant hoch. red