bernhard Panzer

In der ersten Jahreshälfte 2018 soll der Neubau des Landratsamtes fertig sein. Das bekräftigte Landrat Alexander Tritthart in der Haushaltssitzung des Kreistages am Montagvormittag. Der Bauzeitenplan werde eingehalten.
Nach der Etatdebatte (Bericht Seite 15) erfolgten ein paar Vergaben zum Neubau der Behörde. Der Landrat stellte fest, dass 88 Prozent der Aufträge bereits vergeben seien. Auch finanziell liege man gut, nämlich 1,23 Millionen Euro unter dem Ansatz.
Insgesamt liegen die Kosten bei 39,2 Millionen Euro. Im Haushalt 2017 sind 15 Millionen Euro enthalten. Damit kann laut Tritthart die Baumaßnahme zügig fortgeführt werden.


Zinsgünstige Kredite

Der Landkreischef wies auch darauf hin, dass der energetische Standard des Gebäudes die Voraussetzungen des "Kfw-Effizienzhauses 55" erfüllt. Das bedeute, dass der Landkreis sehr zinsgünstige Kredite erhalten und sogar einen Tilgungszuschuss anfordern könne.
Im Mai 2015 fand der Spatenstich für den Neubau der Kreisbehörde statt. Die Grundsteinlegung war im Oktober 2016.
In der Haushaltsdebatte hatte de Landrat noch erwähnt, dass die Festlegung auf den Standort Erlangen zehn Millionen Euro Mehrkosten gegenüber einem Neubau irgendwo im Landkreis bedeutet habe. Da ging es um eine kritische Äußerung des FDP-Stadtrates Michael Dassler zum Haushalt (Seite 15).
Wolfgang Hirschmann freute sich über den hohen energetischen Standard, den das neue Landratsamt im Unterhalt habe. Trotzdem mahnte er, dass der Bau aus Beton sei und von daher schon "viel unsichtbare Energie" dahinter stehe. Das Ziel des Landkreises sollte es sein, bei künftigen Bauten weniger Beton einzusetzen, sondern vielleicht mehr auf Holz zurückzugreifen.