Frauen verdienen in Deutschland durchschnittlich 21,6 Prozent weniger als Männer. Der "Equal Pay Day" soll auf die Lohnlücke zwischen dem durchschnittlichen Einkommen von Frauen und Männern aufmerksam machen und markiert den Tag, bis zu dem Frauen rechnerisch umsonst arbeiten, während Männer schon seit dem 1. Januar bezahlt werden. In diesem Jahr ist das der 19. März.
Unter dem Motto "Was ist meine Arbeit wert?" dreht sich der "Equal Pay Day 2016" um das Schwerpunktthema "Berufe mit Zukunft". Denn fest steht: Erziehung und Pflege sind zukunftsorientierte Berufe und trotzdem schlecht bezahlt. Zu diesem Thema haben die Gleichstellungsstelle der Stadt Bamberg, die Gewerkschaft Verdi und der Katholische Deutsche Frauenbund Diözesanverband Bamberg e.V. gemeinsam mit weiteren Bündnispartnern aus der Region die Ausstellung des Deutschen Frauenrats "Who Cares? - Sorgeberufe" nach Bamberg geholt. Sie wird am Montag, 7. März, um 17 Uhr von Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) im Erdgeschoss des Rathauses Maxplatz eröffnet und wird dort bis zum 18. März zu sehen sein.
Acht Frauen aus Berlin stehen in dieser Ausstellung exemplarisch für die Vielfalt und Verantwortung von Sorgeberufen und haben eines gemeinsam: Sie machen ihre Arbeit gern und mit viel Engagement. Doch für alle gilt auch: viel Dienst, wenig Verdienst. Ziel der diesjährigen Kampagne ist es daher vor allem, die Wertschätzung gegenüber den sozialen Dienstleistungen zu erhöhen.
Am letzten Ausstellungstag, dem 18. März, findet um 17 Uhr eine Abschlussveranstaltung mit "Sorgeberuflerinnen" aus der Region und Podiumsdiskussion statt, teilt die städtische Pressestelle weiter mit. red