In Hirschau kämpfen die Kegler des SKC Victoria Bamberg bis Samstag um den Europapokal. In der Oberpfalz sind zehn Herren- und neun Damenmannschaften am Start. Nach dem enttäuschenden Ausscheiden nach der Qualifikation 2016 möchten es die Victoria-Kegler diesmal deutlich besser machen. Mut macht der gute Saisonstart in der Bundesliga mit drei Siegen.
In der Qualifikation wird ausschließlich auf Ergebnis gespielt, um die besten vier Teams zu ermitteln, die am Freitag und Samstag in den Halbfinal- und Endspielen um die Medaillen kämpfen. Am heutigen Donnerstag wird es nach dem ersten Qualifikationstag bereits ab 8 Uhr ernst, wenn der vierte Spieler auf die Bahn muss. Die Spieler 5 und 6 starten um 13.50 Uhr und um 17.20 Uhr. "Optimistisch macht uns der erfolgreiche Saisonstart in der Bundesliga. Wir hoffen, dass dies unsere Spieler beflügelt und wir auch am Freitag noch im Rennen sind", sagt der SKC-Vorsitzende Markus Habermeyer.
Zu den Favoriten auf den Halbfinaleinzug zählen neben den Bambergern die Vizemeister aus Ungarn (Alabardos Szegedi TE), Kroatien (KK Zapresic), Österreich (BSV Voith St. Pölten) und aus der Slowakei (SKK Trstena). Die Bamberger möchten sich über den Europapokal für die Champions League qualifizieren. Dafür ist mindestens Platz 5 nach der Qualifikation nötig. "Wir fahren nach Hirschau, um die deutschen Farben würdig zu vertreten und wollen eine Medaille holen sowie die Qualifikation für die Champions League schaffen. Doch das wird alles andere als einfach, was uns bewusst ist. Aber wenn es uns gelingt an die bisher gezeigten Leistungen anzuknüpfen oder vielleicht ein paar Kegel oben drauf zu packen, dann können wir unsere gesteckten Ziele erreichen" so der Bamberger Kapitän Florian Fritzmann.
Aus Deutschland nimmt bei den Damen der KV Liedolsheim als einer der Favoriten in Hirschau teil. Die ärgsten Konkurrenten dürften aus Kroatien (KK Mlaka Rijeka), Ungarn (ZTE-ZAEV TK Zalaegerszeg), Rumänien (C.S. Electromures Romgaz Targu Mures) und aus Slowenien (KK Brest Cerknica) kommen (siehe auch: www.wnba-nbc.de). maha