Gestärkt durch den jüngsten Heimdreier geht der VfL Frohnlach in der Fußball-Bayernliga heute Abend um 19 Uhr in die Auseinandersetzung mit dem TSV Großbardorf, die vor knapp einem Monat den damals noch witterungsbedingt eher widrigen Platzverhältnissen zum Opfer gefallen war.
"Insbesondere mental war der letztwöchige Sieg über den SC Feucht für uns natürlich enorm wichtig", kennt auch VfL-Cheftrainer Oliver Müller die immense Bedeutung exakt dieses kürzlichen 3:0-Triumphes.
"Haben wir doch so endlich wieder einmal gesehen, dass wir nicht nur gut trainieren oder phasenweise ordentlich mithalten, sondern eben auch verdient gewinnen können", freut sich der 49-Jährige daher, dass seine Schützlinge auf diese Weise für einen erneut äußerst couragierten Auftritt belohnt wurden.
Anders als in Eichstätt zuvor waren es nämlich Rene Knie und Kevin Hartmann, die die Führung durch Maximilian Pfadenhauer ausbauten, ehe die Mittelfranken der Partie eine entscheidende Wende geben konnten. "Genau dieses Erfolgserlebnis gilt es für uns daher jetzt mitzunehmen, um den jüngsten Aufwärtstrend weiter fortzusetzen und auf diese Weise den freilich als haushoher Favorit in dieses anstehende Nachholduell gehenden Grabfeld-Galliern ebenfalls einen harten Fight zu liefern", zählt für Müller jedoch aber nach wie vor lediglich der Blick von Spiel zu Spiel.
Eine Vorgehensweise, mit der die Frohnlacher zuletzt ja allerdings durchaus zu überzeugen wussten. Während die Langzeitverletzten Christopher Autsch und Tobias Kühn dabei weiter außen vor sind, wird auch der an einer Bauchmuskelzerrung laborierende Lukas Werner in dieser englischen Woche keinesfalls ins Geschehen eingreifen. Auch Lukas Scheler steht nicht zur Disposition.
In Oberbayern ausgewechselt, entpuppte sich die Blessur beim 24-Jährigen zwischenzeitlich als Innenbandanriss, der eine mindestens zweiwöchige Zwangspause zur Folge hat. Ansonsten freut man sich im Lager des VfL allerdings auf den Vergleich mit den Unterfranken, die auf Tabellenrang fünf rangierend noch aussichtsreich im Aufstiegsrennen liegen und im Willi-Schillig-Stadion sicherlich wiederum mehr zu verlieren haben, als die noch immer klar letztplatzierten Gastgeber.