Bad Kissingen  — Seit Anfang November breitet sich die Geflügelpest (Aviäre Influenza) wieder in Deutschland aus. Obwohl der Schwerpunkt momentan noch in Norddeutschland liegt, geht das Friedrich-Löffler-Institut von einem hohen Risiko für die Weiterverbreitung aus. "Das Virusreservoir bilden verschiedene Wildgeflügelarten, empfänglich ist aber auch unser Hausgeflügel wie Hühner, Enten, Gänse und Puten", erklärt Dr. Thomas Koy, Leiter des Veterinäramts Bad Kissingen. Landrat Thomas Bold ergänzt in einer Pressemitteilung des Landratsamtes Bad Kissingen: "Die Erkrankung verursacht hohen Schaden. Deshalb ist es extrem wichtig, dass wir unsere Hausgeflügelbestände schützen."

Die Vorgaben finden sich in der Geflügelpestverordnung. Sie richtet sich sowohl an gewerbliche Geflügelhalter als auch an Klein- und Hobbyhalter. Die Haltung von Hühnern, Enten, Gänsen, Fasanen, Perlhühnern, Rebhühnern, Tauben, Truthühnern, Wachteln oder Laufvögeln sind beim Veterinäramt und dem Amt für Landwirtschaft anzumelden. Hohe Tierverluste sollten dem Tierarzt gemeldet werden. Informationen gibt es beim Veterinäramt, Tel.: 0971/801 70 29, per E-Mail lmue-vet@kg.de sowie beim Friedrich-Löffler-Institut, https://www.fli.de red