Wie das Landratsamt Bayreuth mitteilt, hat sich mit Wirkung vom 6. Juli das Waffengesetz insoweit geändert, als strengere Aufbewahrungsvorschriften in Kraft getreten sind.
Scharfe Waffen und Munition sind demnach in widerstandsfähigeren Sicherheitsbehältnissen aufzubewahren. Diese Behältnisse sind deutlich schwieriger aufzubrechen. Um insbesondere Jäger und Schützen vor übermäßigen finanziellen Belastungen zu schützen, werden weitgehende und faire Bestandsschutzregelungen geschaffen. Die neuen Anforderungen gelten nur für Neubesitzer von Waffen.


Keine Strafe

Mit der Gesetzesänderung tritt auch eine zeitig befristete Amnestie-Regelung für unberechtigte Waffenbesitzer in Kraft. Wer unerlaubt eine Waffe besitzt, kann sie bis zum 1. Juli 2018 einer Waffenbehörde oder der Polizei übergeben - ohne sich in diesem Zusammenhang wegen des illegalen Besitzes eine Strafe fürchten zu müssen.
Weitere Fragen zum Thema beantwortet das Bayreuther Landratsamt telefonisch unter 0921/728313. red