Bastian Renk, Spielertrainer des TSV Sonnefeld, blickt zufrieden zurück: "Gegen Selbitz haben wir letzte Woche sehr wichtige Punkte gegen einen direkten Konkurrenten im hinteren Mittelfeld geholt. Es war ein Kampfspiel, in dem der größere Wille den Ausschlag für mein Team gegeben hat".
Trotz zweimaligen Rückstand ließen sich seine Spieler nicht hängen und bis zuletzt hätte jeder an den Sieg geglaubt. Am Ende sei es dann ein vom Verlauf zwar eher ein glücklicher Sieg gewesen, doch die drei Punkte nimmt dem TSV niemand mehr.
Gegen Baiersdorf erwartet der Trainer ein ähnliches Spiel. Baiersdorf hat eine junge Mannschaft, die nach Meinung vieler Liga-Insider besser ist, als es der momentane Tabellenplatz aussagt. Ihre Ergebnisse sind weit unter den eigenen Erwartungen und so stehen sie am Wochenende gegen Sonnefeld fast schon ein wenig mit dem Rücken zur Wand. "Unterschätzen werden wir sie nicht, aber auch nicht besser reden, als sie sind. Wir müssen die Verunsicherung von Baiersdorf ausnutzen und eiskalt zuschlagen", fordert der Chefanweiser.
In diesem Spiel gehe es für sein Team nicht um einen Schönheitspreis, sondern einfach nur darum, am Ende des Spieles mit drei Punkten da zu stehen. "Wir werden alles dafür geben und ich hoffe, wir können endlich einmal zu Null spielen. Für ein Tor sind wir nämlich immer gut genug".


SV Friesen aktuell

17 Punkte hat der SV Friesen nach dem 14. Spieltag der Landesliga Nordost auf dem Konto. Mindestens drei weitere sollen in der Vorrunde noch hinzukommen. Das wären dann die Hälfte der 40 Zähler, die zum Klassenerhalt schätzungsweise reichen könnten. Und diese drei Punkte wollen die Friesener heute zur Kirchweih gegen den ASV Veitsbronn-Siegelsdorf einfahren. Fraglich ist der Einsatz von Nico Gehring und Benjamin Queck, die angeschlagen sind. Dagegen kann David Daumann nach überstandener Bauchmuskelzerrung wieder dabei sein.


FC Lichtenfels

Dem FC Lichtenfels (11.) steht eine Mammutaufgabe ins Haus. Heute um 16 Uhr gastiert die Mannschaft der beiden Trainer Christian Goller und Alexander Grau beim ungeschlagenen Tabellenführer ATSV Erlangen, der bereits neun Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten TSV Nürnberg-Buch aufweisen kann. Während die kommenden Gastgeber aus der mittelfränkischen Unistadt also in bestechender Form sind, mussten die Korbstädter zuletzt bekanntlich einen richtig schmerzhaften Rückschlag hinnehmen. Ausgerechnet gegen das ehemalige Schlusslicht VfL Frohnlach (17.) kassierten die Lichtenfelser ihre erste Niederlage vor heimischer Kulisse in dieser Saison. ct