Zum Artikel "Nichts zu beanstanden" vom 27. Mai: Die Überschrift des Artikels lässt sich nur als Paradebeispiel für Ironie interpretieren. Eine schwer-kranke, alte, taube und fast erblindete Hündin, die kaum mehrere Meter zurücklegen kann aufgrund des Muskelschwunds in ihren Gliedern und schwerer Erkrankungen, macht sich in ihrem jugendlichen Übermut auf eine längere Reise, um dann am Waldrand erschöpft zusammenzubrechen.

Eine Amtstierärztin sowie ein Pressesprecher lassen auf Anfrage verlauten, es gebe keine Mängel vor Ort und der Besitzer könne ohne Einschränkung so weitermachen. Heile Welt in Bayern! Nur leider sieht die Realität etwas anders aus.

Die im Bericht erwähnten Tierfreunde wenden sich seit über zwei Jahren an das Veterinäramt mit Mitteilungen zu Verstößen gegen das geltende Tierschutzgesetz. Doch womöglich ist das coronabedingt auch schon außer Kraft gesetzt?

Moniert wurden/werden ein fehlender Unterstand für die Pferde und tierschutzkonforme isolierte Schutzhütten für die Zwingerhunde, um nur einige Beispiele zu nennen.

Bewohner des Ortes klagen immer wieder über weitere Tierschutzverstöße, haben im Lauf der Jahre aber die Hoffnung aufgegeben, dass von Behördenseite etwas unternommen wird.

Ich kann sie nur ermutigen, einen neuen Anlauf zu machen und ihren Beitrag zu leisten, damit dieses Kapitel endlich mit einem echten Happy End abgeschlossen werden kann. Claudia Meixner

Weingarts