Die Arbeitsgruppe "Wohnortnahe Hausarztversorgung" der Gesundheitsregionplus hat ihre konstituierende Sitzung im Landratsamt Forchheim abgehalten.
Die Arbeitsgruppe hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen Weiterbildungsverbund für den Landkreis zu implementieren. Um den Nachwuchs für die hausärztlichen Praxen im Landkreis gemeinsam selbst auszubilden, werden die beiden Krankenhäuser und die weiterbildungsberechtigten Allgemeinmediziner ein gemeinsames Konzept erarbeiten.


Fünf Jahre Laufzeit

Die Leitung der Arbeitsgruppe wurde Sven Malte Oelkers, Klinikdirektor des Forchheimer Krankenhauses, einstimmig übertragen.
Gemeinsam mit dem Klinikum Ebermannstadt, den regionalen Vertretern der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern und dem ärztlichen Kreisverband sowie dem Ärztenetz UGeF werden nun die Rahmenbedingungen festgelegt. "Mir ist es ein besonderes Anliegen, eine praxistaugliche Umsetzung des Weiterbildungsverbundes für Allgemeinmedizin in der Region zu etablieren", sagte Sven Oelkers.
Die Gesundheitsregionplus ist ein vom Staatsministerium für Gesundheit und Pflege gefördertes Projekt mit einer Laufzeit von fünf Jahren. red