In den Kassen herrscht keine Ebbe, nur die Wasserstände bereiten dem Verband Sorgen: So ließe sich das Ergebnis der Verbandsausschusssitzung der Rhön-Maintal-Gruppe (RMG) zusammenfassen. Vorberaten wurden der Wirtschaftsplan 2017, mit dem zweithöchsten Haushalt in der RMG-Geschichte.
Für den Erfolgsplan geht Geschäftsleiter Walter Weinig von 1,25 Euro Gebühr pro Kubikmeter bei 24 000 Endabnehmern sowie einem Euro pro Kubikmeter für "Wiederverkaufsgemeinden" aus. 2018 wird sich an den Gebühren nichts ändern, ab 2019 ist das nicht so sicher. "Wir hoffen, dass wir Gebührensätze halten können", meinte dazu Verbandschef Reinhold Stahl.
Der Erfolgsplan ist in Einnahmen wie Ausgaben um 51 700 Euro gestiegen, liegt nun bei 8,68 Millionen Euro. Der Vermögensplan sinkt bei den Ausgaben um 2,56 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr, auf knapp 6,49 Millionen Euro. Sehr positiv sieht Weinig die mehr als 5,6 Millionen Euro, die dem Vermögenshaushalt zur Selbstfinanzierung zur Verfügung stehen.
Eine Million Euro kostet der benötigte Strom von vier Millionen Kilowattstunden. Hier bereitet die momentane Trockenheit Sorge. Man habe momentan einen Wasserstand wie Ende Sommer 2015, so Alfred Eusemann. Die Grundversorgung sei nicht gefährdet, das Abdecken der Verbrauchsspitzen werde aber schwierig. ue