W ir feiern seit dem letzten Sonntag, Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit, den Weißen Sonntag. Für die Kommunionkinder gehört zur Vorbereitung auch immer das Sakrament der Versöhnung. Deshalb empfiehlt uns die Kirche (Ein Gebot der Kirche):
Empfange wenigstens einmal im Jahr das Sakrament der Versöhnung, denn mit der Beichte geht der in der Taufe begonnene Weg der Hinwendung zu Gott weiter.
Ein Weg der Freiheit und Ewigkeit. Denn die Beichte bereitet zudem auf einen würdigen Empfang der heiligen Kommunion vor.
In uns soll, auch wenn wir zweifelnd, wie der heilige Thomas sind, die Gottes- und Nächstenliebe wachsen, das ist ein Weg in die Freiheit der Christen.
Denn Christus hat uns die Barmherzigkeit Gottes geschenkt, doch wir müssen sie annehmen und, liebe Schwestern und Brüder, zur Gegenwart Jesu, sei es der irdische oder der Auferstandene, gehört die Fülle. Er gibt uns Leben in Fülle, wir sind zuerst Empfangende, bevor wir Gebende werden. Das Empfangende immer wieder miteinander zu teilen, darauf kommt es an. Vielleicht feiern wir deshalb auch hier in den Haßbergen einige Weiße Sonntage eigentlich jeden Sonntag, damit das Reich Gottes Wirklichkeit wird: Hungrige werden gesättigt, Kranke geheilt, Traurige getröstet und Tote stehen auf. Halleluja und dies alles durch Jesus und mit uns, wenn wir es wollen...
Herzliche Grüße und Gottes Segen.
(Michael Schmitt ist Kaplan in Haßfurt.)