Ein ganz besonderes Lauferlebnis bewältigten vier heimische Leichtathleten beim 12. Nürnberger Indoor- Halbmarathon. Am Start waren Peter Rosenbauer, Matthias Porzelt (beide Redwitzer Sonntagsläufer), der Ludwigsstädter Markus Tröbs (TSV Ebersdorf) und der Theisenorter Berthold Wolf (TS Lichtenfels).
Dieser Halbmarathon findet im Gebäude der Nürnberger Landesgewerbeanstalt statt und gehört zu den ungewöhnlichsten Läufen in Deutschland, für manche ist er sogar der verrückteste Halbmarathon der Welt, der komplett unter einem Dach gelaufen wird. Knapp 350 Teilnehmer nahmen diesen mehr als ungewöhnlichen Lauf in Angriff, um die 27 Runden zu je 800 Metern zu bewältigen.
Dabei mussten 1188 Stufen und 224 Höhenmeter über zwei Stockwerke gemeistert werden. Des Weiteren erschwerten die ständigen Überrundungen und die daraus resultierende Unübersichtlichkeit des Starterfeldes eine Leistungsorientierung deutlich. Routinier Berthold Wolf: "Du musst dir vorstellen, du läufst zirka 400 Meter im Kellergang mit Ecken, Kanten und Bögen, dann kommt ein Treppenaufgang mit 20 Stufen und dann wieder 400 Meter mit den gleichen Schwierigkeiten wie im Keller."
Die vier heimischen Läufer meisterten diesen extremen Lauf mit Bravour und freuten sich über ihre Platzierungen. Berthold Wolf war in seiner Klasse Schnellster. In der Gesamtwertung konnte er als M70- Läufer mit Platz 63 viele jüngere Läufer abhängen. Peter Rosenbauer belegte Platz 23 (Dritter seiner Klasse), Markus Tröbs Platz 40 (AK Platz 7) und Matthias Porzelt Platz 48 (13.). uz