Die Firma Verpa Folie mit Sitz in Weidhausen ist bekannt für die Produktion von hauchdünnen, recycelbaren Verpackungsfolien. Und seit einiger Zeit auch für die Herstellung von 100 Prozent recycelbaren Einwegmasken. Dafür hat das Unternehmen in eine eigens entwickelte Maschine investiert, mit der pro Tag 500 000 dieser Einwegmasken vollautomatisch, kontaktlos und damit hygienisch auf höchstem Niveau hergestellt werden.

Von eben diesen Masken hat das Unternehmen auch jeweils 1000 Stück den Schulen im Landkreis Coburg zur Verfügung gestellt. Grund genug für Landrat Sebastian Straubel und Schulamtsdirektor Uwe Dörfer, dem Unternehmen mit Sitz in Weidhausen einen Besuch abzustatten und sich persönlich dafür zu bedanken.

"1000 Masken pro Schule - das ist ein großes Stück mehr Sicherheit für die Schüler im Coburger Land. Jede einzelne Maske hilft im Kampf gegen die Weiterverbreitung des Virus", zeigt sich Straubel dankbar für die großzügige Spende. Er ist stolz, derart hilfsbereite Unternehmen im Coburger Land zu haben, ebenso wie auf den Zusammenhalt verschiedener Akteure im Landkreis im Kampf gegen das Coronavirus: "Das ist alles andere als selbstverständlich."

Einladung ins Ministerium

Im März wurde Verpa-Folie-Geschäftsführer André Baumann, zusammen mit weiteren Unternehmern, die für die Herstellung von geeignetem Schutzmaterial infrage kamen, ins Wirtschaftsministerium eingeladen. Das war der Stein des Anstoßes für die Maskenproduktion, erklärt Baumann. Es folgte die Anschaffung einer Maschine, die Produktion der Einwegmasken und der Aufbau einer eigenen Unternehmensparte: Verpa Healthcare.

"Der Schutz von Mensch und Umwelt gehört zu unseren Kernkompetenzen und steht im Zentrum unserer Mission. Der Aufbau der neuen Unternehmenssparte Verpa Healthcare ist eine logische und konsequente Weiterentwicklung unserer Unternehmensstrategie", so Baumann. Und eben aus dieser Mission heraus sei auch der Gedanke entstanden, Menschen zu schützen bzw. konkret für 100 Schulen in der Region Coburg, Kronach, Lichtenfels und Gunzenhausen, wo die Firma einen weiteren Standort hat, jeweils 1000 Masken zu spenden. red