Kulmbach — Werden im Leitungswasser Bakterien nachgewiesen, so haftet der Vermieter, wenn sein Mieter dadurch krank wird. Dabei muss nicht ausgeschlossen sein, dass er sich woanders angesteckt haben könnte. So entschied der Bundesgerichtshof (Az. VIII ZR 161/14).
Wie die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline (www.deutsche-anwaltshotline.de) berichtet, kam ein Mieter ins Krankenhaus, weil er sich mit der Legionärskrankheit infiziert hatte - einer schweren Lungenentzündung. Da diese durch Bakterien im Wasser verursacht wird, prüfte das zuständige Bezirksamt das Wasser in der Wohnung des Mieters.