Rothenkirchen — Rasende Fahrzeuge gefährden laut dem SPD-Ortsverband die Verkehrssicherheit in der Ortsmitte von Rothenkirchen. In ihrer jüngsten Sitzung wies die Partei zudem auf die Situation der Flüchtlinge im Ort hin. Wie sie in einer Pressemitteilung schreibt, plant sie die Gründung einer Arbeitsgemeinschaft für Migration und Vielfalt.
Immer wieder würden ihn Mitbürger auf einen Zebrastreifen auf Höhe des neugestalteten Marktplatzes zur sicheren Überquerung der Kreisstraße ansprechen, betonte Vorsitzender Michael Pütterich eingangs der Sitzung. Dabei handle es sich nicht nur um Senioren oder Menschen mit Handikap, sondern vor allem um besorgte Eltern. Die SPD in Rothenkirchen habe schon von Anfang an eine Verkehrsberuhigung in diesem Bereich gefordert. Konkrete Vorschläge dazu, wie eine barrierefreie Querungshilfe der Fahrbahn, seien von behördlicher Seite jedoch stets abgelehnt worden. Man werde aber nicht locker lassen und weiterhin für eine Verbesserung der Verkehrssicherheit in Rothenkirchen eintreten.


Vor allem junge Flüchtlinge

Auch die Flüchtlingskrise war Thema bei dem Treffen. So gibt es derzeit 35 Flüchtlinge im Ort: zwei Seniorinnen, zehn Erwachsene sowie 23 Kinder und Jugendliche. Integration müsse insbesondere bei der jüngeren Generation geleistet werden, sagte Pütterich, durch schulische Bildung, aber auch durch Sprachkurse für die Erwachsenen. Wichtig sei zudem "die Vermittlung von Werten wie Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und Pflichtbewusstsein". Funktionieren könne dies aber nur unter der Prämisse von Friedfertigkeit und Toleranz auf allen Seiten der Bevölkerung. Der Ortsverein plant deshalb die Gründung einer Arbeitsgemeinschaft für Migration und Vielfalt als Bindeglied zwischen Flüchtlingen und Einheimischen. red