Einen neuen Bestand pflanzen oder der Naturverjüngung den Vortritt lassen? Bei einer Begehung wird am Samstag erläutert, wie Waldbesitzer die natürliche Ansamung der Altbäume für die Begründung einer neuen Waldgeneration nutzen können.

Zahlreiche Beispiele beweisen, dass die Naturverjüngung ohne Zaun ein eleganter Weg ist, den Generationenwechsel im Bestand einzuleiten. Zudem zeichnet sich insbesondere die Waldverjüngung durch ihre wirtschaftlichen und ökologischen Vorteile aus.

"Schützen durch Nutzen"

Der Fokus dieser Veranstaltung liegt auf einer nachhaltigen, wertschöpfenden Waldbewirtschaftung - nach dem Motto "Wald schützen durch Nutzen". Nur ein verantwortungsvoll bewirtschafteter Wald ist ertragreich, kann den Klimaveränderungen trotzen und vielen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum bieten.

Das Bildungswerk des BBV bietet dazu am Samstag, 7. März, um 9.30 Uhr eine Waldbegehung im Revier Marktschorgast an. Treffpunkt ist auf dem Marktplatz in Ludwigschorgast zur Weiterfahrt in Fahrgemeinschaften zur Pilzfabrik Alber am Ortsausgang Marktschorgast in Richtung Ziegenburg. Von dort aus geht es um 10 Uhr in Fahrgemeinschaften in zwei verschiedene Bereiche des Reviers.

Als Referentin fungiert Forstingenieurin Carmen Hombach. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Der BBV-Ortsverband Ludwigschorgast lädt alle interessierten Personen zu dieser Revierbegehung ein. red