Augsfeld — "Es war nicht immer selbstverständlich, Gewerkschafter zu sein", hob Sinan Öztürk, stellvertretender Verdi-Bezirksgeschäftsführer, in seiner Laudatio hervor. Diese hielt er für all die Kollegen der Gewerkschaften, die bei einer Feierstunde in Augsfeld im Vordergrund standen.
Bevor Öztürk die Eintrittsjahre der Jubilare Revue passieren ließ, verwies er auf die Arbeit der Gewerkschafter. Diese sei von großen Erfolgen gekrönt, immer wieder müssten allerdings auch Anfeindungen und Widerstände geduldet werden.
Im Jahr 1954 war die Fußballweltmeisterschaft ein Thema. In Bayern hatten tausende Metallarbeiter drei Wochen lang für eine Lohnerhöhung gekämpft. Und im Landkreis Haßberge hatte August Werner seine Laufbahn in der IG Metall begonnen. "Ich habe gerne Gewerkschaftsarbeit gemacht", berichtete der Augsfelder Jubilar. Aus dem Landkreis Haßberge wurden geehrt, für 25 Jahre: Silka Dörr (Ebelsbach), Franz Düring, Herbert Graser, Jutta Kniele, Walter Schönmeier (alle Haßfurt), Simone Hahner (Breitbrunn), Karin Schaller (Eltmann), Holger Frank, Thomas Schnös (beide Knetzgau), Margarete Hufnagel und Norbert Zink (beide Zeil).
Für 40 Jahre geehrt wurden: Gerhard Brix (Eltmann), Hubert Eigner, Barbara Schmitt (beide Ebelsbach), Koletta Eller, Norbert Flohr, Karin Sennfelder, Rudi Suppelt (alle Haßfurt), Hiltrud Fuchs (Zeil), Siglinde Käßer (Ebern), Reinhold Mergenthaler (Knetzgau), Helene Thieser (Theres) und Marianne Volk (Wonfurt).
Für 50 Jahre geehrt wurden: Alfred Fetsch (Ebelsbach), Rudolf Heusinger (Hofheim), Willi Rossmeier (Knetzgau) und Gerhard Schnös (Sand).
Bereits 60 Jahre dabei sind Bruno Jarosch, August Werner (beide Haßfurt) und Fritz Neu (Maroldsweisach). cr