Der Tatverdächtige, der in der Nacht zum Dienstag einem 21-Jährigen die Geldbörse geraubt haben soll, ist am späten Dienstagnachmittag dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Schweinfurt vorgeführt worden. Dieser erließ gegen den Mann Untersuchungshaftbefehl.
Wie bereits berichtet, war der 21-Jährige kurz nach Mitternacht von einem Fremden vor einer Bankfiliale in der Ludwigstraße angesprochen worden. Der Täter hielt ein Messer in der Hand und forderte den jungen Mann auf, seinen Geldbeutel herauszugeben. Anschließend raubte der zunächst Unbekannte unter Gewaltanwendung das Portemonnaie und machte sich mit seiner Beute aus dem Staub. Der Geschädigte zog sich bei dem Vorfall eine Verletzung an seiner Hand zu.


Erfolgreiche Fahndung

Im Zuge umfangreicher Fahndungsmaßnahmen nahmen Beamte der Polizeiinspektion Bad Kissingen gegen 1.45 Uhr einen 37-Jährigen vorläufig fest, auf den die Täterbeschreibung zutraf. Die weiteren Ermittlungen übernahm die Kriminalpolizei Schweinfurt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft. Bei seiner Vernehmung räumte der Tatverdächtige ein, die Tat begangen zu haben. Zudem verriet er die Stelle, an der er die entwendete Geldbörse eigenen Angaben zufolge weggeworfen hatte. Diese konnte dort auch aufgefunden und sichergestellt werden.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Mann aus dem Landkreis Bad Kissingen am späten Dienstagnachmittag dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Schweinfurt vorgeführt. Dieser erließ Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts des schweren Raubes und der gefährlichen Körperverletzung. Nach Eröffnung des Haftbefehls wurde der 37-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. pol