Nach beinahe einem halben Jahrhundert Dienst bei der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Ebern verabschiedete sich Ursula Batzner nun in den verdienten Ruhestand. Alle Abteilungen durchlief sie während ihrer Dienstzeit, und hängengeblieben ist sie schließlich in der Kasse.

"Das schaffen heute nur wenige"

Für genau 48 Jahre Dienst in der Verwaltung der Stadt Ebern und der VG Ebern bedankte sich vor einigen Tagen der VG-Vorsitzende und Eberner Bürgermeister, Jürgen Hennemann, bei Ursula Batzner. "Seit 48 Jahren bei einem Arbeitgeber, das schaffen heute nur wenige", würdigte Jürgen Hennemann. Den Wünschen für einen schönen Ruhestand schlossen sich für den Personalrat Heidi Jäger, der Pfarrweisacher Bürgermeister Ralf Nowak sowie ihre direkten Vorgesetzten, der Kassenleiter Jochen Greul und der Kämmerer Horst Junge, an.

Am 16. August 1972 wurde Ursula Batzner als Schreibkraft bei der Stadt Ebern angestellt, woraufhin sie am Einführungslehrgang für den Verwaltungsdienst (ELV I) teilnahm und 1974/75 erfolgreich die Verwaltungsfachprüfung abschloss.

Alle Entwicklungen

Ursula Batzner war in der Hauptverwaltung und ab August 1973 im Einwohnermeldeamt tätig. Schließlich wurde sie zur Fehlersuche in die Stadtkasse berufen, was ihren Einstieg in die Kassenlaufbahn bedeutete. Auch Vertretungen im Stadtbauamt übernahm sie. Ihre endgültige Versetzung in die Stadtkasse erfolgte im Mai 1975, und dort hat sie alle Entwicklungen im Kassengeschäft erlebt.

"Von der Buchführung per Eintrag in Haushaltsbüchern über die Einführung der EDV in der Verwaltung 1976 bis zur Datenverarbeitung im System und Onlinebanking hast du alle Entwicklungen mitgemacht und dich immer schnell eingearbeitet", stellte der VG-Vorsitzende Hennemann fest. Ab 1. Dezember 1985 war sie auch Stellvertreterin des Kassenleiters. Nach einem Erziehungsurlaub stieg sie als Teilzeitkraft in der Kämmerei wieder ein, woraufhin sie wieder in die Kasse wechselte. jrs