Weit über die Stadtgrenzen hinaus erfahren die Männer vom Ehrenzug in den historischen Uniformen des "Königlich Bayerischen 5. Infanterieregiments" bei zahlreichen Auftritten immer wieder große Anerkennung, so auch jüngst vor heimischer Kulisse bei der feierlichen Fronleichnamsprozession.
Nach der Prozession durch die Straßen des Flößerortes wurden wie alljährlich verdiente und langjährige Mitglieder des Ehrenzugs für ihren aktiven Dienst ausgezeichnet.
Die Ehrungen nahmen Kommandant Bernhard Geiger, Vereinsvorsitzender Bernd Stöcker und der Kreisvorsitzende des Bayerischen Soldatenbundes (BSB), Reinhard Schülein, vor. Für 35 Jahre Dienstzeit zeichneten sie Tambourmajor Heinrich Geiger aus, dessen Vater bereits von 1952 bis 1964 dieses Amt innehatte. Für seine herausragenden Verdienste erhielt er das Ehrenkreuz des Bayerischen Soldatenbundes (BSB).
Besonders würdigte Kommandant Bernhard Geiger auch den Dienstältesten des Ehrenzuges, "Kappo" Johannes Geiger, der für seine ebenfalls 35-jährige Dienstzeit die Treuenadel und die vom Präsidenten des Verbandes, Oberst a. D. Richard Drexel, unterzeichnete Urkunde erhielt.
"Wenn man ihn nicht sieht, dann hört man ihn im ganzen Dorf und weit darüber hinaus - besonders an Fronleichnam und bei anderen besonderen Anlässen", meinte Geiger, als er an Schießmeister und Kanonier Jürgen Maisel, im ganzen Ort nur liebevoll "Böllerschütze" genannt, feierlich das BSB-Verdienstkreuz Zweiter Klasse verlieh.
Seit 30 Jahren verrichten die "Urgesteine" und Originale des Ehrenzugs, Georg Fischer und Dietmar Zwingmann, ihren Dienst. Als Dank für ihre Treue erhielten sie die goldene Ehrennadel.
Jan Kraus, einer der Jüngeren in der Ehrengarde, wurde nach zehnjähriger Dienstzeit zum Gefreiten befördert und mit der Ehrennadel ausgezeichnet. Klaus Stengl