Da behielt nämlich eine souverän aufspielende Mannschaft aus Marktleugast in der Obermainhalle mit 30:27 die Oberhand und sah damit auch aufgrund des besseren Vergleichs zwischen den Teams des TVM, der HGK und des TSV Weitramsdorf wie der sichere Meister aus. Die HGK machte das, was ihr noch übrig blieb: Die beiden restlichen Spiele gewinnen und dann abwarten. Diese Rechnung ging auch deshalb auf, weil Marktleugast in Helmbrechts völlig neben sich stand.
"Man konnte der Mannschaft die Nervosität in jeder Aktion ablesen. Wir sind demnach auch Meister, weil Marktleugast nicht seine Topform abrufen konnte", resümierte Kunstadts Trainer Bernert das Abschneiden des Konkurrenten.
Sicherlich trat Helmbrechts gegen den Lokalrivalen mit einem Teil seines Landesliga-Kaders an. Doch damit mussten sich auch die Kunstadterinnen Ende Februar an gleicher Stelle auseinandersetzen. Damals gewann die HG gegen die fast identische Mannschaft aber mit 20:16.