Die Tischtennis-Herren des TSV Untersiemau sind in der Verbandsliga die noch einzig verlustpunktfreie Mannschaft in dem Zehner-Teilnehmerfeld und somit alleiniger Tabellenführer (6:0 Punkte). Nach dem Auftaktsieg gegen den FC Eschenau wurde nun der FC Bayreuth mit 9:4 aufs Kreuz gelegt. Am Samstag stand eigentlich für den TSV noch eine zweite Paarung auf dem Programm. Doch die TuS Schnaittenbach ist nicht angetreten, so dass die Begegnung kampflos mit 9:0 für Untersiemau gewertet wurde.

Verbandsliga, Herren

TSV Untersiemau -

FC Bayreuth 9:4

Die "Wagnerstädter" waren mit der Empfehlung gekommen, ihre bislang zwei absolvierten Begegnungen gegen den TTC Rugendorf und Sparta Nürnberg jeweils deutlich mit 9:3 gewonnen und an der Tabellenspitze gestanden zu haben. Zum letztlich klaren Untersiemauer Heimerfolg meint ihr an Position 3 stehender Stammspieler Markus Gundel: "Ich muss meiner Mannschaft ein großes Lob aussprechen. Der Sieg kam dank einer hervorragenden geschlossenen Mannschaftsleistung, wo jeder für den anderen gekämpft und angefeuert hat, zustande."

Der aus Bad Rodach stammende und seit dem Jahre 2012 für den TSV spielende Gundel hatte mit einer tollen Aufholjagd in seinem ersten Einzel für den 4:2-Zwischenstand gesorgt. Dabei befand er sich gegen Florian Ritter bereits auf der Verliererstraße (7:11, 6:11), ehe er mit viel Gegenwehr und beherztem Einsatz das Ruder noch herumriss (11:6, 11:9, 11:7). Eingehend auf den Start gegen Bayreuth stellt Gundel fest: "Wir hatten mit dem Gewinn von zwei Doppeln, wobei besonders Fabian Markert und Gabriel Funk mit dem Sieg gegen das Einser-Gästedoppel überraschten, den gewünschten Auftakt. Als dann noch zwei hart umkämpfte Fünf-Satz-Erfolge von Michal Bozek und mir dazukamen, lagen wir erstmals mit zwei Punkten Abstand vorne. Mit diesem Vorsprung im Rücken wirkte jeder von uns entspannter."

In diesem Abschnitt musste lediglich Markert gegen den Bayreuther Spitzenspieler Sebastian Ott, der später auch sein zweites Einzel gegen Bozek gewann, Federn lassen. Nach dem 4:2 ließen Pavel Krol, Funk und Oliver Kobinski nichts anbrennen, so dass die Hausherren schon mit 7:2 in Front lagen. In der Folge konnten die Gäste zwar zweimal punkten, doch Markert und der an diesem Tag unbezwungen gebliebene Krol zogen nach einer Spielzeit von drei Stunden den Schlussstrich unter den Erfolg. Dazu Gundel: "Heute herrscht eine Super-Stimmung unter den Zuschauern in der Halle. Das nennt man dann wohl Heimvorteil."

Nun bleibt es abzuwarten wie sich Gundel & Co auswärts bewähren, denn bereits an diesem Samstag muss man zweimal ran. Zunächst bei Sparta Nürnberg (4:2 Punkte) und im Anschluss beim TV Altdorf (6:2). Beide Teams nehmen hinter Untersiemau die Plätze 2 und 3 ein.

Ergebnisse: Bozek/Gundel - Wolff/Pongratz 1:3, Markert/Funk - Ott/M. Zirkel 3:1, Krol/Kobinski - Ritter/G. Zirkel 3:0, Bozek - Wolff 3:2, Markert - Ott 1:3, Gundel - Ritter 3:2, Krol - M. Zirkel 3:0, Gabriel Funk - Pongratz 3:0, Oliver Kobinski - G. Zirkel 3:1, Bozek - Ott 0:3, Markert - Wolff 3:0, Gundel - Zirkel 2:3, Krol - Ritter 3:1.

Landesliga, Herren

TSG 2005 Bamberg -

TTC Tiefenlauter 2:9

Vier Spiele, drei Siege: So die bisherige Bilanz der Tischtennis-Herren des TTC Tiefenlauter in der Landesliga. Im Kampf um die Verfolgerrolle hinter dem TV Ebern (8:0 Punkte) gelang dem Team aus dem Lautertal ein überraschender 9:2-Kantersieg bei der bislang noch verlustpunktfreien TSG 2005 Bamberg. Tiefenlauter belegt jetzt den zweiten Tabellenplatz vor den Domstädtern (beide je 6:2). Die nächste Partie steht erst am 6. November zu Hause gegen den TTC Creußen (2:4) auf dem Programm.

Während zuletzt Spitzenspieler Reiner Kürschner nicht im Einsatz war, fehlte diesmal der an Position 4 stehende Rolf Eberhardt. So war diesmal wieder Thomas Deffner mit von der Partie. Der Ergänzungsspieler gewann zwar zum Start das Doppel mit Kai Müller, musste aber im Einzel trotz der 1:0-Satzführung noch Federn lassen und so das zwischenzeitliche 1:7 zulassen.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Gäste vieles in die Waagschale gelegt. Dies bescherte ihnen mit dem Gewinn aller drei Doppel eine beruhigende 3:0-Führung. Scheinbar deshalb, weil die folgenden zwei Einzel über die volle Distanz von fünf Durchgängen gingen und durchaus von den Bambergern hätten erfolgreich abgeschlossen werden können. Doch sowohl Wolfgang Buckreus (9:11) als auch Kürschner (8:11) behielten im Entscheidungssatz die Nerven und erhöhten auf 5:0.

Mannschaftsführer Jürgen Forkel scheiterte zwar im zweiten Durchgang mit 9:11, da er jedoch den ersten Satz mit 11:8 und dann die Sätze drei und vier mit 11:6 und 11:1 deutlich für sich entschied, war der 7:0-Vorsprung fällig. Der Rest war Formsache.

Ergebnisse: Freiberger/Werner - Kürschner/Buckreus 1:3, Fredrich/Schneider - Forkel/M. Deffner 0:3, Zack/Polkowski - Müller/T. Deffner 1:3, Fredrich - Buckreus 2:3, Freiberger - Kürschner 2:3, Werner - M. Deffner 0:3, Zack - Forkel 1:3, Schneider - T. Deffner 3:1, Polkowski - Müller 0:3, Fredrich - Küschner 3:1, Freiberger - Buckreus 0:3.