München/Forchheim — Der Forchheimer Unternehmer Christian Waasner hat bei einer Feierstunde in München das Bundesverdienstkreuz am Bande ausgehändigt bekommen. Bürgermeister Franz Streit (CSU) und die erste stellvertretende Landrätin Rosi Kraus (CSU) beglückwünschten Christian Waasner vor Ort. Auf Vorschlag von Ministerpräsident Horst Seehofer hatte Bundespräsident Joachim Gauck am 15. Juli die Auszeichnung verliehen. Der Unternehmer erhält diese für seine Verdienste um die Wirtschaftsregion Oberfranken und im sozialen Bereich.
Waasner habe mit Weitsicht und unternehmerischem Geschick entscheidend für den Erfolg der 1946 gegründeten "Gebrüder Waasner Elektrotechnische Fabrik" in Forchheim gesorgt, sagte Staatssekretär Franz Joseph Pschierer (CSU) in der Laudatio. Mit seinen rund 400 Mitarbeitern ist Waasner für die Forchheimer Region von erheblicher Bedeutung. Daneben habe er sich in vielfältiger Weise gerade ehrenamtlich eingesetzt und 1974 die Wirtschaftsjunioren Forchheim mitbegründet, Im Bereich der Industrie- und Handelskammer für Oberfranken habe Waasner von 1987 bis 2012 das Industrie- und Handelsgremium Forchheim geführt. Als Vizepräsident der Kammer in den Jahren 1991 bis 1995 und wieder 2003 bis 2012 habe er sich in besonderem Maße der beruflichen Bildung gewidmet und ab 2008 für rund drei Jahre Verantwortung für den Aufbau des Weiterbildungsinstituts der IHK, die "ihk-lernen.gmbh", übernommen.
Im Koordinationsteam Stadtmarketing und im Wirtschaftsforum habe Waasner wichtige Impulse für Forchheim gegeben und die Gründung des Fördervereins Berufliches Schulzentrum Forchheim forciert. Große Anerkennung, so Pschierer, verdiene sein soziales Engagement, wie es sich besonders in Waasners Aufsichtsratstätigkeit für die Lebenshilfe-Werkstätten Forchheim spiegle. red