Landkreis Bamb erg — Der Landkreis Bamberg kann erneut mit einem Spitzenwert aufwarten: Die Zahl der Erwerbstätigen ist im Zeitraum 2000 bis 2013 um beachtliche 22,8 Prozent gestiegen. Und damit nimmt der Landkreis Position acht in Bayern ein.
Diese Entwicklung ist oberfrankenweit nicht zu toppen. Neben der Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten, der Zahl der Unternehmen oder der Arbeitslosen-quote ist also der Landkreis Bamberg nun auch bei dieser wirtschaftlichen Kenn-Größe in Oberfranken spitze. Der Wert liegt weit über dem bundesdeutschen (+5,9 Prozent) und bayerischen (+9,8 Prozent) Durchschnitt. Die Spitzenposition in Bayern belegt der Landkreis Erding mit einer Zunahme der Erwerbspersonen um 31,4 Prozent, gefolgt vom Landkreis Erding (29,9) und den beiden Landkreisen Dachau und Pfaffenhofen/Ilm (beide 25,6).
Landrat Johann Kalb zeigt sich sehr erfreut über diese positive Entwicklung. "Die Zunahme bei den Erwerbspersonen veranschaulicht, dass unser Landkreis äußerst attraktiv ist für Unternehmen. Unsere Unternehmen investieren und schaffen somit Arbeitsplätze".
Wirtschaftsförderin Inge Werb ergänzt: "Die Wirtschafts-leistung der hiesigen Unternehmen ist beachtlich: Im vergangenen Jahr beispielsweise konnte der Landkreis Bamberg im Handwerksbereich mit der größten Zahl an Betrieben und Beschäftigten, dem höchsten Umsatz, den meisten Lehrlingen und neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen sowie den meisten Neugründungen oberfrankenweit aufwarten." Der Landkreis profitiert hierbei auch von der wirtschaftsfreundlichen Politik für die Gemeinden.
Laut Statistischem Bundesamt zählen zu den Erwerbstätigen alle Personen, die als Arbeitnehmer (Arbeiter, Angestellte, Beamte, geringfügig Beschäftigte, Soldaten) oder als Selbstständige beziehungsweise als mithelfende Familienangehörige eine auf wirtschaftlichen Erwerb gerichtete Tätigkeit ausüben, unabhängig vom Umfang dieser Tätigkeit. red