Bürgermeister Helmut Dietz sprach in der Bürgerversammlung vielfältige Themen der Gemeinde an, zeigte auf, was auf den Weg gebracht wurde, womit der Gemeinderat aktuell befasst ist und er gab einen Ausblick auf kommende Aufgaben. Zur Sprache kamen die Nahversorgung durch den Dorfladen "Mio", das Förderprogramm für Bauwillige, die Grundschule und der Kindergarten.
Die ärztliche Versorgung könne in Untermerzbach mit einem praktischen Arzt, einem Zahnarzt und der Apotheke nur positiv gesehen werden. Begrüßenswert sei es auch, dass man sich in der Gemeinde um einen neue Tracht bemühe.
Geplant sei ein Buslinienverkehr, das Kernwegenetz soll im Verbund mit anderen Kommunen ausgebaut werden. Beratungsleistungen gibt es für Umbauwillige und Kaufinteressenten mittels eines Beratungsscheines im Wert von 500 Euro.
Er, der Bürgermeister, fungiere als "Baulotse" und man könne sich bei Fragen gerne an ihn wenden. 1702 Einwohner waren zum Ende letzten Jahres in Untermerzbach gemeldet. 2013 gab es acht, 2014 waren es 21 Geburten, sagte Dietz.
Mit Schlüsselzuweisungen könne die Gemeinde im Jahr 2016 nicht rechnen. Zu zahlen ist eine Kreisumlage von gut 990 000 Euro, etwa 300 000 Euro mehr als im Jahr 2015. "Der Landkreis braucht halt auch Geld", meinte Helmut Dietz dazu. Die Verschuldung der Gemeinde beträgt gut eine Million Euro. Gut 60 000 Euro weniger sollen es zum Jahresende sein. Die Pro-Kopf-Verschuldung liegt bei 552 Euro, der Landesdurchschnitt bei 861 Euro. "Seit Dezember 2015 ist in der Gemeinde das schnelle Internet vorhanden. Für Verträge und weitere Fragen ist Bernhard Ospel aus Buch Ansprechpartner", so Dietz.
Die Straßensanierung in der Schulstraße in Untermerzbach stehe an, auch eine Erweiterung und Verbesserung des Spielplatzes. Man sei bestrebt, verschiedene "Schandflecke" im Dorf zu beseitigen, mit den Anwesen gegenüber dem Rathaus sei ein Anfang gemacht. Überalterung, Leerstände, leere Flächen im Ort stünden weiter auf der Agenda, um einem "Ausbluten" der Ortskerne entgegenzuwirken. "Wir wollen weiterhin das Gemeinsame stärken, in den Vordergrund rücken und nach außen tragen", schloss der Bürgermeister seinen Vortrag. hw