Die abgelaufene Bezirksliga-Saison war geprägt von spannenden Derbys, insbesondere zwischen den acht Teams aus dem Teil-Spielkreis Bamberg. So besuchten knapp 39 000 Zuschauer die insgesamt 210 Begegnungen; im Durchschnitt also knapp 185 pro Partie. "Zuschauerkrösus" war der SV Merkendorf mit im Schnitt 295 Fans, gefolgt vom FC Oberhaid mit 238.
Die Bilanz des FSV Unterleiterbach fiel mit Rang 9 und 36 Punkten durchwachsen aus. FSV-Abteilungsleiter Gerald Eberlein lobte das Abschneiden der Mannschaft bis zur Winterpause. "Bis zur Winterpause standen wir auf dem hervorragenden achten Platz mit fünf Punkten Vorsprung auf den ersten Relegationsrang und somit bester Aufsteiger bis dahin." Insgesamt lagen die Unterleiteracher die gesamte Saison über den Strich.
Das Jahr begann für den FSV mit einem Sieg über den späteren Meister FC Lichtenfels. "Das war für uns doch überraschend, aber hochverdient! Danach war aber irgendwie der Wurm drin. Entweder dachte man, wenn wir die Lichtenfelser schlagen konnten, wird alles andere zum Selbstläufer", kritisierte Eberlein. Es folgten fünf Partien ohne Sieg für den FSV, wodurch das Team wieder in die Gefahrenzone an die Relegationsränge rutschte. Sicher geglaubte Punkte verlor man einige Male durch Disziplinlosigkeit und man vermisste teilweise den unbedingten Siegeswillen. "Trainer James Schmitt warf nun seine ganze Erfahrung in die Waagschale und stellte die Mannschaft auf die restliche Partien hervorragend ein", lobte der Abteilungsleiter. Es folgten aus den restlichen sechs Partien vier Siege, was gleichzeitig der Verbleib für ein weiteres Jahr Ligazugehörigkeit bedeutete. red