Mit viel Herzblut hat sich Rudolf Ertl mit dem Lufttanklager, dessen einstiges Gelände heute von der Bundespolizei und der Firma Hegler genutzt wird, gewidmet, Dokumente gesichtet und Aussagen von Zeitzeugen festgehalten. Seine Ergebnisse veröffentlichte er 2007 in einem Buch mit dem Titel: "Oerlenbach: Kriegsende 1945 und damit verbundene Nachkriegs-Ereignisse", dazu mehr als 150 Fußnoten als Quellenangaben, die er eigens auf einer CD festhielt.
Jetzt hat der pensionierte Beamte des Bundesgrenzschutzes bzw. der Bundespolizei altersbedingt seine Arbeit eingestellt und in der Gemeinderatssitzung seine Unterlagen zur Verfügung gestellt. "Herr Ertl hat gründlich und fundiert die Geschehnisse um das Lufttanklager zusammengetragen und uns wertvolle Heimatforschung geschenkt, sagte Bürgermeister Franz Kuhn. khw