Am frühen Dienstagmorgen geriet ein BMW aus Sachsen-Anhalt einer Streifenbesatzung der Verkehrspolizei Bayreuth ins Visier. Dieser fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit über die A 9 in Fahrtrichtung München. Eine Überprüfung des Kennzeichens ergab, dass das Fahrzeug aktuell als unterschlagen gemeldet war. Nach einer längeren Verfolgungsfahrt, bei der der Fahrer des BMW jenseits der 200 km/h unterwegs war, konnte der Pkw an der Rastanlage Fränkische Schweiz angehalten werden. Im Fahrzeug befand sich der eigentliche Eigentümer, der angab, dass er sein unterschlagenes Fahrzeug bereits wieder zurückbekommen habe. Jedoch stellten die Beamten vor Ort fest, dass der Führerschein des Fahrers durch die Polizei aufgrund eines Strafverfahrens sichergestellt worden war. Zudem bemerkten sie beim Fahrer drogentypische Auffälligkeiten. Den Fahrer erwartet nun eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens und Führens eines Kraftfahrzeuges unter Drogeneinfluss. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Bayreuth wurde der BMW noch an Ort und Stelle beschlagnahmt.