Bamberg — Die Sandkerwa ist eine organisatorische Herausforderung - für Veranstaltende, die Stadt und für die Bamberger Informatikprofessorinnen Daniela Nicklas und Ute Schmid. Die beiden Wissenschaftlerinnen wollen mittels eines Informatikprojektes messen, wie sich die mehr als 300 000 erwarteten Besucher über die 65. Bamberger Sandkerwa bewegen.
Dafür werden insgesamt zehn Messgeräte mit sogenannten Flowtrack®-Sensoren über das Kerwagebiet verteilt installiert, teilt die Hochschule mit. Die Sensoren erfassen in Echtzeit anonymisierte W-Lan- und Blue tooth-Signale von Handys und lassen so Rückschlüsse auf das Bewegungsverhalten zu. Hervorgegangen ist die Zählaktion auf der Sandkerwa aus einem studentischen Projekt, das bei "Bamberg zaubert" im Juli erprobt wurde.