Wissenschaftliche Studien weisen darauf hin, dass Emotionen die Schmerzwahrnehmung beeinflussen. Zu diesen Ergebnissen kommen auch Forschergruppen der Projektgruppe "Anxiety & Pain" an der Professur für Physiologische Psychologie der Universität Bamberg. Die Psychologin Silvia Metzger leitet seit dem Frühling 2017 eine Studie, um weitere Wirkmechanismen aufzudecken, die es zwischen Emotionen und Schmerz gibt. Dafür sucht sie noch Teilnehmer.
Wer an der Untersuchung mitwirken möchte, sollte zwischen 30 und 50 Jahre alt und gesund sein. Die Teilnehmenden sollten keine chronischen oder akuten Schmerzerkrankungen haben und aktuell keine Medikamente einnehmen. Die erhobenen Daten werden streng vertraulich behandelt und nur zu Forschungszwecken verwendet.
Mit verschiedenen Körperreizen, beispielsweise geringen elektrischen Reizen, werden Gefühle und leichte Schmerzen hervorgerufen. Welche Auswirkungen diese Gefühle auf den Schmerz haben, erfasst die Studienleiterin durch Messung von Hirnpotentialen und Fragebögen. Die Gefühlsrichtung und -stärke werden zudem objektiv durch das Augenblinzeln gemessen. Die Studienteilnahme umfasst zwei Termine. Diese finden an zwei aufeinander folgenden Tagen in einem Labor der Universität am Markusplatz 3 statt und dauern jeweils zwei Stunden. Die Teilnehmer erhalten eine Aufwandsentschädigung von 40 Euro. Interessierte wenden sich an Silvia Metzger: silvia.metzger@uni-bamberg.de, Telefon 0951/8632249. red