Nach drei Spieltagen eine erste Zwischenbilanz: Einem Sieg zum Auftakt und einem Unentschieden in fremder Halle folgte nun eine unglückliche Niederlage zu Hause.

Ein ungewohntes Gefühl für die Handballer der HSG Rödental/Neustadt, die bis auf das BHV-Pokalfinale im Vorjahr schon eine ganze Weile kein Spiel mehr verloren hatten.

Landesliga Männer

HSG Rödental/Neustadt - Erlangen-B. II 20:21 (10:10) "Dass es in dieser Saison gerade als Aufsteiger nicht so weitergeht, war und ist uns natürlich bewusst, dennoch will man als Sportler immer gewinnen, und das wäre gegen Erlangen auch möglich gewesen", zeigte sich HSG-Allrounder Kenny Schramm nach dem Schlusspfiff gefasst. Den 100 Zuschauern in der Franz-Goebel-Halle bot sich zuvor eine unheimlich spannende Partie, in der das Momentum wie beim Ping-Pong ständig die Seiten wechselte. Einen technischen Fehler und eine doppelte Unterzahl der HSG nutzen die Gäste dann jedoch aus, um zwei Treffer zum 19:21 zu erzielen. Andreas Schlücke korrigierte das Ergebnis noch mit der Schlusssirene zum 20:21 - zu wenig!

"Wir hätten heute sicherlich einen Punkt verdient gehabt. In der Abwehr haben wir als Team im Verbund super gearbeitet und eine starke Leistung gezeigt. Leider haben wir es nicht geschafft, das in schnelle Tore umzumünzen. Am Ende haben die Brucker unsere Fehler dann eiskalt bestraft", resümierte Schramm. HSG Rödental/Neustadt: Fleischmann, de Rooij - Anthofer (1), Metz (1), Weitz (3/1), Schlücke (1), Bernecker (4), Schramm (3), Göpfert (4), Kirchner (3), Korn, Oehrl, Brungs, Legat. metz