Forchheim — Am kommenden Sonntag, 15. November, erklingen Bach-Kantaten in ungewöhnlichen Klangkombinationen in der Forchheimer Klosterkirche St. Anton. Um 18 Uhr gibt der Erlanger Chor "Coro Cantiamo" ein Konzert zum Ende des Kirchenjahres.
Dabei wird der Chor nicht, wie bei Bach üblich, mit einem Streichorchester und gängiger Holzbläserverstärkung auftreten, sondern mit den viel intimer klingenden Gamben, ergänzt durch zarte Blockflöten. Für diese Besetzung hat Bach in seiner frühen Weimarer Zeit zwei Kantaten über Tod und Vergänglichkeit geschrieben, darunter den berühmten "Actus tragicus".
Der "Coro Cantiamo", der sich mit seinem Leiter Marco Schneider seit nunmehr 26 Jahren der historischen Aufführungspraxis widmet, geht das sensible Thema Sterben und Hoffnung aufs ewige Leben mit barocker Klangfreude an und ergänzt das Programm durch ähnlich besetzte Kantaten von Telemann und den